Geschirrspüler Test: Sieger & Tipps 2016

Sie stehen vor der Frage: Welcher ist der beste Geschirrspüler? Wenn die alte Spülmaschine kaputt ist oder Sie eine neue Küche einrichten, helfen wir Ihnen weiter und vergleichen für Sie:

  • Aktuelle Geschirrspüler Testsieger von Stiftung Warentest und ETM Testmagazin
  • Modelle mit sehr hoher Kundenbewertung
  • Bestseller und besonders beliebte Spülmaschinen im Online-Handel

Aktuelle Testsieger, Bestseller und Tipps

Spülmaschinen im Vergleich – nach Bauart

Nach Marke

Testsieger 2014 – 45 cm

Siemens SR56T594EU

  • A++ Energieeffizienz
  • 10 Maßgedecke
  • „test“ 05/2014: „gut (2,3)“

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Testsieger 2014 – 60 cm

Miele G6300SCi

  • A+++ Energieeffizienz
  • 14 Maßgedecke
  • „test“ 05/2014: „gut (1,8)“

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Tipp: Erst Tests lesen, dann Spülmaschine kaufen

Ein Geschirrspüler Test ist eine gute Entscheidungshilfe, wenn man eine neue Spülmaschine kaufen möchte. Deshalb finden Sie bei uns im Überblick Testsieger verschiedener Testmagazine, Modelle mit besonders guter Kundenwertung sowie aktuelle Preistipps. Im Geschirrspüler Vergleich sehen Sie direkt die wichtigsten Unterschiede und können Ihre Kaufentscheidung leichter treffen.

Was ist bei einem Geschirrspüler Test zu beachten?

In etwa zwei Dritteln aller Haushalte in Deutschland steht eine Spülmaschine und erledigt den lästigen Abwasch. Das kann nicht nur viel Zeit, sondern auch Wasser sparen – was wir unten im Abschnitt “Wasser und Energieverbrauch” näher erläutern.

Gerade weil das eine so große Erleichterung im Tagesablauf darstellt, ist die richtige Entscheidung für eine neue Maschine nicht unwichtig. Ein Geschirrspüler Test, Testsiege, gute Bewertungen sowie ein übersichtlicher Modellvergleich helfen schon weiter – aber gibt es darüber hinaus eventuell weitere Punkte zu beachten? Die Antwort ist ein klares Ja. Denn auch wenn ein Geschirrspüler Testsieger die vorgegebenen Kriterien am besten von allen verglichenen Modellen erfüllt hat, so hat wiederum längst nicht jeder Haushalt genau dieselben Kriterien. Das fängt bei der verfügbaren Stellfläche an und hört beim gewünschten Design oft noch lange nicht auf. Warum? Das ist recht schnell erklärt.

Ein neuer Geschirrspüler muss nicht nur technisch und qualitätiv überzeugen, sondern muss einfach auch gut in die eigene – vorhandene oder geplante – Küche passen. Deshalb haben wir hier für Sie einige weitere Aspekte zusammengestellt, die Sie vielleicht wie eine kleine Checkliste durchgehen können, bevor Sie Ihre Kaufentscheidung treffen.

Wasser und Energieverbrauch: So wird verglichen

Grundsätzlich kann man erfreulicher Weise sagen, dass Spül­maschinen längst nicht mehr – wie noch vor wenigen Jahrzehnten – allesamt Stromfresser sind. Einige Modelle gehen sogar sehr sparsam mit den Ressourcen Wasser und Energie um. Worauf sollten Sie vor dem Kauf achten? Hier finden Sie alle Infos.

EnergieeffizienzklasseWasserverbrauch

Energieeffizienzklasse (A+++ bis D)

Der Stromverbrauch ist ein besonders relevanter Punkt in jedem Vergleichstest. Aber der reine Wert in kWh sagt nicht alles. Schließlich kann derselben Stromverbrauch z.B. bei einem Geschirrspüler für 8 Maßgedecke und eiem für 14 Maßgedecke anfallen. Entscheidender ist also die Frage: Wie viel Energie muss man pro Spülgut aufwenden? Und hier bietet die Energieeffizienzklasse ganz schnelle Übersicht. Inzwischen muss sie übrigens im Shop eines Händlers sehr gut erkennbar angezeigt werden. Das erleichtert einen Vergleich, ohne dass man den genauen Stromverbrauch in kWh im Kopf behalten muss.

Die Klassen reichen aktuell von A+++ als Optimum bis hinunter zu D. So sieht man auf einen Blick, ob ein Modell geringe oder hohe Stromkosten pro Maßgedeck erzeugt. Keine Frage: Auch für einen Testbericht ist die Energieeffizienzklasse deshalb relevant.

Allerdings ist die Angabe der Klasse auf den Energieetiketten nicht allein aussagekräftig. Erstens werden die Innenräume immer weiter darauf ausgerichtet, möglichst viel Geschirr aufzunehmen. Das ist zwar nett, aber meist läuft die Maschine dann lange bevor genug Geschirr angefallen ist, um sie auszufüllen. Sofern kein Automatikprogramm läuft, das die Beladung erkennt, kann für diese geringere Beladung dann derselbe Stromverbrauch anfallen wie für die volle Geschirrspülmaschine. Die Effizienz ist dann also nur in solch einem Fall nur noch halb so hoch. Daher sollte man beim Vergleich der Effizienzklassen darauf achten: Nutzen Sie das jeweilige Modell tatsächlich mit der maximalen Füllmenge?

Und es gibt noch eine weitere Diskrepanz zwischen dem Wert auf dem Energielabel und der Alltagsnutzung. Die Energieffizienz wird nicht bei einem der normalen Spülprogramme gemessen. Auch nicht bei einem erfahrungsgemäß besonders häufig genutzten Programm. Sie bezieht sich vielmehr auf das jeweilige Sparprogramm! Wenn Sie ein Gerät mir sehr guter Energieeffizienzklasse erwerben, kann z.B. das Kurzprogramm unmittelbar einen deutlich höheren Verbrauch in kWh bedeuten. In Sachen Strom- und Wasserverbrauch ist das Sparprogramm daher vorzuziehen. Leider läuft es oft weit über eine Stunde langsamer als die Standardwahl.

Übrigens: Klassisches Handspülen hätte theoretisch eine schlechtere Effizienz als die maschinelle Reinigung. Laut Stiftung Warentest haben jüngere Studien und Tests mehrfach ergeben, dass diese energieeffizienten Spülprogramme weitaus weniger Wasser und Energie verbrauchen als Handspülen.

Wasserverbrauch (in Liter)

Jede Spülmaschine benötigt zwangsläufig saubere Flüssigkeit, um schmutziges Geschirr zu reinigen. Wie hoch der Wasserverbrauch dabei aber ausfällt, ist höchst unterschiedlich. So gibt es sogar Geräte, die das Wasser recyclen. Zum Beispiel mit Zeolith. Dieses Mineral saugt Wasser auf und beschleunigt so den Trockenprozess. Wird es beim nächsten Spülgang im Innenraum wieder heiß, lässt es die aufgenommene Feuchtigkeit verdampfen. Entsprechend geringer fällt der Wasserverbrauch aus.
Wie viele Liter fließen pro Reinigungszyklus oder hochgerechnet auf ein Jahr bei einem bestimmten Normverbrauch durch die Spülmaschine? Die Hersteller geben diesen Wasserverbrauch genormt an. Das muss nicht unbedingt der individuellen Litermenge entsprechen. Aber es ist ein sehr guter Orientierungspunkt.

Geschmacksfrage oder messbare Unterschiede? Einbaugeräte und freistehende Spülmaschinen

Freistehende Modelle

  • Was die Kosten betrifft, sind frei­stehende Spülmaschinen in der Regel günstiger als Modelle zum Unterbau bzw. Einbau. Allerdings sind die Einbaugeräte laut Stiftung Warentest in Bezug auf die Strom-Betriebskosten geringfügig besser. Oft gibt es auch tech­nisch gleiche Versionen als Standgeschirrspüler und Einbauspülmaschine. Im Allgemeinen sollte man dennoch die Entscheidung zwischen den verschiedenen Bauweisen erfahrungsgemäß nicht nur von den Kosten, sondern auch von den Stellmöglichkeiten und sicher auch der Optik abhängig machen: Wenn in der Küchenzeile kein Platz für eine Einbaumaschine ist, ist ein freistehendes Modell sicher eine gute Alternative – und wer auf eine einheitliche Küchenfront Wert legt, dürfte sich trotz etwas höherem Anschaffungspreis eher kein separat stehendes Modell mit eigenem Design aufstellen wollen.
  • Keine Geschmacksfrage ist allerdings, dass die Geräuschentwicklung oft unterschiedlich ausfällt, wenn ein Gerät frei steht oder in einer festen Küchezeile Lärm integriert ist, wobei z.B. die angrenzenden Möbel einen Teil des Schalls schlucken können. Neue Spülmaschinen sind aber in der Regel recht leise, teilweise inzwischen sogar sehr leise geworden und nicht mehr mit den teils sehr lauten Modellen von vor 20 Jahren zu vergleichen.

Spülmaschinen zum Einbau: Unterbau, vollintegrierbar, teilintegrierbar

Die Wahl zwischen unterbau- oder einbaufähiger Spülmaschine ist fast ganz dem persönlichen Geschmack überlassen: Beide Bauarten passen unter eine Arbeitsplatte. Der Rest ist fast nur eine Frage des Geschmacks.

  • Unterbaufähig: Diese Modelle besitzen eine eigenständige Front, meist in einer neutralen Gestaltung. Oft ist es Aluminium-Design oder glänzendes Weiß. Damit passen die Einbaugeräte quasi zu jeder Küchenzeile, egal welchen Stil deren Dekor hat.
  • Integrierbar: Sie lassen sich auf ihrer Vorderseite dem Look der Küche stark anpassen. Und zwar, indem das Dekor der Schränke auch auf die komplette Front oder zumindest einen Großteil dieser Fläche aufgesetzt wird.
  • Teilintegrierbar: Die Dekorblende bedeckt die Spülmaschinen nur teilweise (zu ca. 4 Fünfteln). In aller Regel ist nur das Bedienpanel vom aufgesetzten Dekor ausgenommen. Knöpfe, Tasten und Display liegen weiterhin frei. Der Unterschied in der Bedienung unterscheidet sich daher nicht prinzipiell zu einem das Gerät, z.B. freistehend ist. Anders sieht es bei folgender Variante aus.
  • Vollintegrierbar: Bei diesen Geräten erfolgt die Verkleidung vollständig. Das Gerät ist somit bei geschlossener Klappe gar nicht zu erkennen. Der einzige Punkt hierbei, der für einen Geschirrspüler Test wichtig ist: Bei vollintegrierbaren Modellen sind die Bedienblende und das Display hinter der Möbelfront verborgen und somit nur im aufgeklappten Zustand sichtbar – das gewählte Programm, Warnsymbole usw. können daher nur dadurch eingesehen werden, dass man die Klappe öffnet. Auch eine gut sichtbare Restzeitanzeige wie bei Modellen mit außen liegender Bedienblende fehlt. Das hat im Test jedoch nur einen minimalen Unterschied für die Bedienbarkeitswertung gemacht – denn der Handgriff zum Öffnen der Klappe ist schnell erledigt und im Alltag lässt man die Spülmaschine im Allgemeinen nebenher laufen, ohne die einzelnen Anzeigen genauer zu verfolgen. Ob die Spülmaschine schon fertig ist oder nur eine Pause macht, um das Geschirr einzuweichen, lässt sich allerdings oft nur bei Modellen mit frei sichtbarer Bedienblende zweifelsfrei erfassen. Einzelne Tricks gibt es aber – z.B. ein auf den Fußboden strahlendes LED, das sich nach Programmablauf einschaltet.

Marken

Bei der Auswahl eines neuen Großgeräts für die Küche legen die meisten Kunden zu Recht wert auf Markenqualität. Deshalb finden Sie hier einige ausführliche Berichte zu beliebtesten Herstellern. Übrigens: Die Spülmaschinen von Bosch, Siemens und Neff werden alle von der BSH GmbH hergestellt.


Bosch

Eine der bekanntesten Marken für Elektrogroßgeräte in Deutschland. In den letzten Jahren sind Gescirrspüler von Bosch immer wieder vorne in Tests zu finden. Und auch 2015 aktueller Testsieger z.B. in der Klasse der teilintegrierbaren 60-cm Modelle. Erfahren Sie hier mehr über einzelne Geräte im ausführlichen Bericht.

Bosch SMV68M80EU Test Bewertung

Bosch SMV68M80EU

Der Bosch SMV68M80EU  ist als vollintegrierter Geschirrspüler gut für eine optisch einheitliche Einbauküche geeignet. Das Gerät ist sehr geräumig und bietet Platz für 14 Maßgedecke. Ein durchdachtes Korbsystem und variable Schubladen sorgen für diesen überdurchschnittlichen Wert. Auch der Verbrauch ist gut: der Bosch erreicht die zweitbeste Energieeffizienzklasse A++. Bedienung Wie bei vollintegrierbaren Spülmaschinen im Test […]

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Bosch SPI53M25EU im Test

Bosch SPI53M25EU

Der Bosch SPI53M25EU ist ein schmaler 45 cm Geschirrspüler. Dennoch ist das Innere eher geräumig, mit Platz für 9 Maßgedecke. Das hochwertige Gerät punktet durch seine gute Ausstattung (leiser Motor, Programmauswahl, AquaSensor), die A+ Energieeffizienz könnte aber besser sein. Es handelt sich um eine teilintegrierbare Spülmaschine, d.h. man kann bzw. muss die Front unterhalb des […]

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Siemens

Häufige Baugleichheiten zur Bosch sind kein Zufall. Denn die Sortimente mit beiden Firmennamen werden vom selben Unternehmen hergestellt. Der Vorteil dabei: Oft gibt es z.B. eine Siemens Spülmaschine günstiger als das von Bosch getestete Gerät – oder umgekehrt. So kann man sich top geprüfte Qualität kaufen, aber trotzdem clever sparen.

SN45L580EU Test

Siemens SN45L580EU

Der Siemens SN45L580EU Geschirrspüler bietet als Unterbau-Spülmaschine mit 60 cm Breite genug Platz für 13 Maßgedecke. Dabei erreicht das Modell mit Edelstahlfront die umweltbewusste Energieeffizienzklasse A++. Das Gerät gehört zur iQ500 speedMatic Reihe des Herstellers und verspricht enstprechend schnelle Spülgänge im Geschirrspüler Test. Spülprogramme Fünf Spülprogramme stehen zur Verfügung: Sonderfunktionen Mit varioSpeed lassen sich die meisten […]

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Siemens SR65E000EU eingebaut

Siemens SR65E000EU

Der Siemens SR65E000EU ist ein vollintegrierbarer Geschirrspüler mit der für diese Bauart seltenen Einbaubreite von nur 45 cm. Mit der noch guten Energieeffizienzklasse A+ und einem überdurchschnittlichen Fassungsvermögen von neun Maßgedecken ist er interessant für kleinere Haushalte, die ein Markengerät zum günstigen Kaufpreis suchen. Spülprogramme Der Einbaugeschirrspüler ist auf fünf unterschiedliche Programme und vier Spültemperaturen […]

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Miele

Die Premiummarke wird allgemein für höchste Qualität und besonders gute Leistung geschätzt. Dennoch ist sie nicht auf Testsiege abonniert. Wobei einige Faktoren wie Design und Haltbarkeit auch nicht zu den (wichtigen) Prüfkriterien zählen. Es war schon immer etwas teurer, eine Miele zu kaufen. Doch die Kundenzufriedenheit ist ähnlich hoch wie die Preise.

Miele G6300 SCi Ecoline

Miele G6300 SCi Ecoline

Die Miele G6300 SCi Ecoline Spülmaschine erzielte das mit Abstand beste Gesamturteil im jüngsten Spülmaschinen Test von Stiftung Warentest in Heft 05/2014: Mit „gut (1,8)“ ist sie das einzige besser Modell, das insgesamt besser als mit 2,0 bewertet wurde. Die 60 cm breite teilintegrierte Miele G6300 legte gleich reihenweise Bestleistungen an den Tag: Sowohl bei […]

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Worauf sollte man bei einem Geschirrspüler Test achten?

Natürlich muss eine Maschine in erster Linie Gläser, Besteck und Geschirr sauber spülen, sonst verfehlt sie ihren Zweck. Aber glücklicherweise lässt sich feststellen: inzwischen bieten diverse Modelle im Wortsinn „saubere“ Ergebnisse. Das ist zwar erfreulich, bedeutet aber auch wieder ein anderes, wenn auch komfortableres Problem: Wie soll man sich innerhalb dieser recht großen Auswahl entscheiden und den besten Geschirrspüler ermitteln?

Deshalb gehen aktuelle Prüftests mehrere Schritte weiter und untersuchen die Kandidaten auch intensiv nach folgenden Kriterien: Verbrauch (Wasser und Strom), Lautstärke, Handhabung (Befüllung und Bedienung) sowie die Programmvielfalt.

Je nach dem, was für Sie neben der eigentlichen Säuberungsleistung am wichtigsten ist – z.B. der Verbrauch oder die Bedienung – können Sie so anhand der einzelnen Bewertungen oben in unserem Geschirrspüler Vergleich Ihren persönlichen Favoriten finden und Ihren eigenen Geschirrspüler Testsieger ermitteln.

Wie prüfen Redaktionen für ihren Testbericht?

Aktuelle Testergebnisse von Testinstituten und Magazinen

Testergebnisse zu Geschirrspülern veröffentlicht manches Testinstitut oder Testmagazin, allerdings in einem unregelmäßigen Abstand veröffentlicht. So stammt etwa der jüngste Test von „ETM“ bereits aus dem Jahr 2009.

Aufgrund der technischen Entwicklung und der permanenten Änderungen im Sortiment der Hersteller sind die Urteile aus dieser Zeit heute daher entsprechend mit Distanz zu behandeln.

Erfreulich dagegen: Die Stiftung Warentest hat seit 2010 jedes Jahr in einem ausgiebigen Test Geschirrspüler miteinander verglichen. Die Berichte erschienen immer zwischen dem April- und Juni-Heft. Auch 2016 war in Heft 06 ein neuer Vergleich enthalten. Die Geräte waren in den letzten Jahren jeweils Modelle zum Festeinbau. Im aktuellen Heft handelt es sich um einen ausgiebigen Überblick zu 11 teilintegrierbaren Maschinen – wobei bauähnliche vollintegrierbare Geschirrspüler ebenfalls in Tabellenform aufgenommen sind.

  • Im Test 2013 haben die Prüfer 14 verschiedene Modelle, davon 10 mit 60 cm Breite, die übrigen mit 45 cm Baubreite, unter die Lupe genommen.
  • 2014 waren es 10 Geräte, davon 8 in Normalbreite (60 cm) und 2 schmale Spülmaschinen (45 cm).
  • 2016 hat das Institut noch einmal 8 klassische 60-cm-Spülmaschinen angesehen, darüber hinaus 3 mit nur 45 cm Breite. Außerdem in Kurzform dabei: 10 breite und 1 schmale vollintergierbare Maschinen.

Tipps: Sauberes Geschirr bei geringem Verbrauch

Wenn es um normale Speisereste geht, steht die Reinigungswirkung bei allen von Stiftung Warentest 2014 mit Gesamnote „gut“ bewerteten Modellen außer Frage: „sehr gut“ lautet hier jeweils das Urteil. Ob das Geschirr sauber aus der Maschine kommt, wird daher in ihrem Testbericht nicht gesondert hervorgehoben.

Öko oder Intensiv?

In Sachen Reinigungswirkung macht das oft keinen Unterschied. Im Test 2014 reichte laut Stiftung Warentest für „sauberes Geschirr (…) meist auch das Sparprogramm“. Den Sparvorteil bei Strom und Wasser bezahlt man allerdings mit längerer Laufzeit.

Sie möchten weniger Zeit und trotzdem Wert auf Ressourcenschonung legen? Bei diesem Wunsch möchten Hersteller mit einem Automatikprogramm punkten. Das soll den Energie- (kWh) und Wasserverbrauch (Liter) passend zum Grad der Verschmutzung dosieren. Motto: Nur so viel verbrauchen, wie nötig. Diese Programme sind in der Regel deutlich kürzer als Eco-Durchgänge, verbrauchen aber im Vergleich dazu etwas mehr. Hierbei kann man ganz grob mit einem Drittel Mehrverbrauch rechnen. Näheres ist dann der jeweiligen Produktbeschreibung zu entnehmen. Auch Modelle mit Beladungssensor schlagen übrigens den Weg ein, nicht unnötig viel Ressourcen zu verbrauchen. Je weniger Spülgut, desto geringer der Wasserverbrauch.

Vorspülen oder Intensivreinigen?

An besonders schwierigen Fällen können auch die besten Geräte im Standardprogramm scheitern. Deshalb bieten einige Geschirrspüler Sonderprogramme wie „Vorspülen“ oder „Intensiv“ an. Weniger kWh verbrauchen Sie aber bei solchen Ausnahmen, wenn Sie vorab kurz lieber selbst Hand anlegen. Groben Schmutz mit einem Küchentuch abwischen, angetrocknete Essensreste in der Spüle mit wenig Wasser bedecken und einweichen – das reicht oft schon.

Langfristig sauber?

Die wirkungsvolle Reinigung als solche ist wie gesagt guter Standard. Allerdings kann es im Lauf des Gebrauchs die Reinigungswirkung auch einmal nachlassen. Dabei handelt es sich in der Regel aber nicht um Verschleiß. Vielmehr setzen sich in solchen Fällen einfach die Düsen der Sprüharme zu oder die Arme werden durch Ablagerungen blockiert. Solche Probleme sind mit Hausmitteln meist schnell behoben. Auf die eigentliche Qualität und Benotung der Maschine haben solche Vorfälle daher keine Auswirkungen.

Zeolith: Was hat es damit auf sich?

Wenn es um geringen Energie- und Wasserverbrauch geht, setzen die beiden Marken Bosch und Siemens nicht nur auf besondere Eco-Programm mit langer Lauzeit, sondern auch auf ein bestimmtes Mineral: Zeolith. Seine besondere Eigenschaft: es reagiert „exoterm“ mit Wasser. Was heißt das? Sobald es mit Feuchtgkeit in Berührung kommt, bindet es diese zunächst und stößt dabei Hitze aus. Das schlägt drei Fliegen mit einer Klappe.

  1. Zeolith saugt Spülwasser und -dampf auf, sodass die Trocknung leichter fällt.
  2. Das erwärmt beim Kontakt mit Feuchtigkeit von selbst den Innenraum. So ist weniger (stromintensive) elektrische Aufheizung nötig.
  3. Beim erneuten Aufheizen des Innenraums stößt Zeolith die Feuchtigkeit wieder aus. So wird sie für einen weiteren Spülgang verwertet.

Welcher ist der beste Geschirrspüler?

Laut „test“-Gesamturteil 2014 schneidet der Einbaugeschirrspüler Miele G 6300 SCi (teilintegrierbar) mit Gesamtnote „sehr gut (1,8)“ am besten ab. Er erzielt damit sogar eine minimal bessere Note als alle Testsieger von Heft 6/2013 derselben Stiftung. Ob der Miele Geschirrspüler auch für Sie persönlich die beste Spülmaschine ist, können Sie anhand der Testkriterien und Ihrer eigenen Anforderungen natürlich selber am besten vergleichen.

Welche Kriterien Sie bei einer neuen Spülmaschine zudem beachten sollten – und dadurch auch herausfinden können, woran Sie das für Sie „beste“ Modell möglichst einfach herausfinden können – finden Sie bei uns demnächst auf einer eigenen Seite. Entscheidungspunkte können z.B. die Stellbreite, die Lautstärke und auch die Programmvielfalt sein: denn nicht für jeden lohnen sich Intensiv-, Kurz- oder Energiesparprogramme.

So finden Sie selbst am besten heraus, welche Eigenschaften eine Spülmaschine haben muss – jenseits eines offiziellen Geschirrspüler Test-Signets.